WOLF TOOTH Chainring | Im Test

Transparenzhinweis:
Die Chainrings wurden mir von Wolf Tooth unentgeltlich zur Verfügung gestellt. Ich berichte aber dennoch offen und ehrlich meine eigenen Eindrücke und Erfahrungen.


Ein Gravelbike kommt nicht nur im flachen Gelände zum Einsatz. Welliges Gelände und auch Steigungen bis hin zu Bergfahrten sind da schon mal drin. Da kommt so manche Übersetzung des Antriebs an seine Grenze. Oder eher gesagt, der Fahrer mit seinen Beinen. Denn eigentlich ist es ja der Fahrer der das Bike hochkurbelt. Gravel bedeutet ja auch etwas Spaß zu haben. Nicht selten kommt das Gravelbike auch beim Bikepacking zum Einsatz. Dann natürlich auch mit einem etwas erhöhtem Systemgewicht.

Schön wäre es da wenn die Übersetzung etwas unterstützt in dem Sie ein angenehmeres Verhältnis bietet. Ein einfach Antrieb mit nur einem Kettenblatt hat sich im Bereich der Gravelbikes schon weit herumgesprochen und bietet da so einige Vorteile. Nicht nur im Gewicht durch wegfallen eines Umwerfers, eines Kettenblatts, des Bowdenzugs und Montage eines leichteren Schalthebels.
Aber welches Kettenblatt nehme ich und in welcher Größe?
Diese Frage wird in diversen Onlineplattformen mehrmals täglich gestellt und die Antworten reichen von „wieso 1fach? Ich fahre seit 20 Jahren immer schon 3fach“ bis zu „ich möchte nichts anderes mehr“.
Dazwischen ist alles möglich so verschieden wie die Menschen halt so sind. Es gibt nicht „die“ Übersetzung. Vielmehr muss jeder für sich selber herausfinden was sein Komfortbereich ist und womit er am besten pedalieren kann.
Wolf Tooth hat mir ein 34 und ein 36 er Kettenblatt zukommen lassen damit ich mir ein Bild machen kann.

Die Montage geht sehr einfach wenn man so wie ich einen 2fach Cannondale SI Antrieb auf 1fach umrüsten möchte. Hierzu bitte unbedingt beachten, das man neue Schrauben benötigt. Die Schrauben die zwei Kettenblätter halten, sind in der Regel zu lang und man benötigt um ein Kettenblatt anstelle von zweien zu befestigen die kurzen. Di ehat Wolf Tooth auch direkt mit im Angebot. Einmal in einem 4er und in einem 5er Pack. Denn auch hier sollte man darauf achten welche Anzahl Schrauben (Bolts) man benötigt und wie groß der Durchmesser der Kreis der angebrachten Schraubenlöcher ist. Bei mir waren es 5 Schrauben und ein Durchmesser von 110. Es steht auf den meisten Kettenblättern auch drauf, wenn es nicht schon abgescheuert ist.
Für die Montage der Schrauben wird Schraubensicherung empfohlen. Ich entschied mich für den “blauen” weil er wieder lösbar ist und dies sollte er ja auch sein.

Zu den Problemen mit dem Kettenblatt. Ich habe bisher keine festgestellt. In mehreren tausend Kilometern ist mir nicht einmal die Kette abgesprungen. Auch empfinde ich es so das die Kette besser durch das Kettenblatt geführt wird und satter und direkter gegriffen wird.
Durch die Dropstop Technologie die hier verwendet wird, muss die Kette genau aufgelegt werden. Das Kettenblatt hat, um es einfach zu sagen, dicke und dünne Zähne die entweder in das Kettenglied oder die Lasche passen. Hierzu sind die Zähne Asymetrisch gefräst und bietet auf der Antriebsseite möglichst viel Kontakt zur Kette. Andererseits verhindert die spezielle Fräsung die Abnutzung der Laschen und verlängert so die Lebenszeit dieser.
Schaut euch die Bilder hierzu an:

Hier zum vergleich ein Foto des neuen 36er Kettenblattes und eines des 34er nach einer Fahrleistung von 1.900 Kilometer.


Die Wolf Tooth Chainrings bekommt ihr hier direkt beim Hersteller aus den USA oder auch im gut sortierten Fachhandel eures Vertrauens oder hier

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