Triban RC520 Gravel LMTD 1×11

Ein langer Name für ein Gravelbike aus dem Hause des Sportartikel Sortimenter Decathlon. Seit März 2019 gibt es die Marke Triban bei Decathlon und somit auch das Triban RC520 Gravel LMTD 1×11. Damit verschwindet aber B’twin nicht von der Strasse. Fortan gibt es den Bereich „Road Cycling“, der auf Komfort, Langstrecke und Alltag ausgelegt sein soll. Dieses Spektrum decken die Räder der Marke Triban ab. Außerdem gibt es den Bereich „Road Racing“, der wettkampforientierter ausgerichtet ist und unter dem Namen Van Rysel auftritt. Unter B’twin findet man dann die übrigen Räder.
Da mein Cannondale Slate nun schon zum zweiten Mal am Rahmen geschwächelt hat und es wieder einen Rahmenbruch gab, der zwar anstandslos und sehr schnell und fachmännisch von cyclewerx mit der lebenslangen Garantie von cannondale abgwickelt wurde, musste mein Fuhrpark um ein neues Gravelbike ergänzt werden. Meine Wahl fiel dabei auf das Triban RC520 Gravel LTMD 1×11.

Entscheidung für das Bike

Meine Entscheidung für dieses Gravelbike fiel unter anderem auf Grund der zum größten Teil sehr guten Ausstattung mit einem SRAM APEX1 1×11 Antrieb, 650B Laufrädern mit den mir bereits vom Cannondale Slate bekannten WTB Resolute Reifen, Carbon Gabel und dem Preis von 999,- Euro nebst der relativ guten Verfügbarkeit des Bike. Ich habe insgesamt 6 Tage auf das Bike nach Bestellung gewartet und es in Köln abgeholt.
Einzig die Schnellspanner an Vorder- und Hinterachse anstatt den meist steiferen Steckachsen und die Hydromechanischen Scheibenbremsen die mit Seilzug angesteuert werden trüben den ersten Blick ein wenig. Um es aber vorweg zu nehmen, nach dem ersten Ausflug über drei Tage und 600km kann ich hier keine wirklich schlechte Kritik aussprechen. Die Bremse des Triban RC520 Gravel LMTD 1×11 packt gut zu, ist gut dosierbar und auch lange Abfahrten habe ich problemlos absolviert. Die fehlende Steifigkeit durch die Steckachsen merkt man wenn überhaupt erst bei stärkerer Belastung durchs Kurbeln und man hört wie die Bremsscheibe dann etwas an den Belägen schleift. Also Bergauf und im Wiegetritt.

Die Optik

Das Aussehen finde ich sehr gelungen, auch wenn die Schweißraupen an den Nähten den gelernten Schlosser die Tränen ins Auge drücken, finde ich das jetzt nicht wirklich schlimm. Die sind halt nicht jedermanns Sache und Geschmack. Mir gefällt es. Der optische Eindruck ist sehr gut und es fällt nichts ins Auge was jetzt stören würde. Die Farbgebung ist dezent und passend für ein Gravelbike.

Die Reifenbreite

Immer diese Frage nach der Reifenbreite. Auch wenn in den USA ein Gravelbike erst bei einer Reifenbreite von 50mm sich so nennen darf. Ist es in Europa noch ein wenig liberaler und freier. Da werden auch schon einmal cyclocrosser Rahmen als Gravelbike verkauft. Ist aus meiner Sicht auch nicht schlimm. Jeder so wie er mag. Beim Triban RC520 Gravel LMTD 1×11 lässt der verbaute Rahmen auf jeden Fall vorne 50mm Breite und hinten 47mm Breite zu. Gemessen mit einem Messschieber.

Pssst….made in Springfield?

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