Smugglers Path French Borders 2021

Die Smugglers haben mal wieder abgeliefert. Smugglers Path French Borders ist in den Büchern und es war ein Fest dabei gewesen zu sein. Der sorgfältig ausgesuchte Track des French Borders führte uns Mitte September durch den Süden Belgiens und über die französische grüne Grenze. Feinste Gravelpisten und anspruchsvolle Strecken über 104 oder 144 standen zu Auswahl und die mentale Vorbereitung begann standesgemäß am Freitag Abend bevor es Samstag morgens auf die Piste ging. 

Es gab Spanferkel frisch vom Drehgrill oder vegetarische Speisen, ganz so wie es dem Gravelier beliebt. Der Freitagabend steht immer ganz im Zeichen des familären Zusammenkommens. 

Man kennt und trifft sich hier zu den Events und ich persönlich freue mich immer wieder Freunde wieder zu treffen und neue zu finden. Die Offenheit die neuen Teilnehmern jedesmal wieder entgegengebracht wird ist ein vorbildliches Aushängeschild. Hier kann wirklich jeder auch alleine herkommen ohne sich ausgegrenzt zu fühlen. Jeder wird hier freundlich aufgenommen. 

French Borders workplace

Im kleinen Städtchen Herbeumont war die Smugglers Path Base für dieses Wochenende aufgebaut. Es gab genügend Platz für alle und wir konnten den Freitag Abend gemeinsam mit Spanferkel und Bier einläuten. 

Der morgen begrüßte und mit Sonne und leichtem Nebel. Perfekte Bedingungen also für eine ausgiebige Tagesfahrt mit dem Gravelbike. 

Gestartet wurde Coronagerecht in Blöcken und es ging auch direkt ohne Umschweife in die ersten Aufstiege. Mein Wahoo leistete mir wieder wunderbare Dienste und navigierte mich punktgenau auf den richtigen Track. 

Die Strecke war wie gewohnt sehr gut gescoutet und die Planer haben nichts ausgelassen. Man hatte die Wahl zwischen der 144 oder 104 km Strecke. Ich entschied mich diesesmal für die „Kids Tour“, also nur die 104 km. Auf den Strecken mit über 60% unbefestigten Wegen konnte das Gravelbike artgerecht bewegt werden. Der Anteil an Singletrails war geringer als bei anderen Events was die Strecke an sich etwas schneller machte. 

Das man die Grenze Belgien Frankreich mehrmals im Wald überquerte machte sich auch nur durch die SMS bemerkbar, die unterwegs mehrmals darauf hinwiesen das man jetzt in ein anderes Netz gesteckt wird. 

Unterwegs waren noch zwei Verpflegungspunkte aufgebaut. Das war auch nötig. Nicht nur um sich mit Wasser und etwas zu essen wieder aufzubauen. Sondern auch um sich einfach nur in der prallen Sonne mal für ein paar Minuten ins Gras zu legen und zu entspannen. Die einen oder anderen nahmen die Luftpumpe und Werkzeug gerne in Gebrauch. 

Leider hatten die Jungs von Hirschsprung etwas Pech und eine Sattelstange hielt den Belastungen nicht stand und verabschiedete sich. Einen echten Gravelbiker hält so etwas aber nicht auf und so geht es halt auch ohne Sattel weiter.

Im Ziel durfte sich jeder noch auf dem Plakat verewigen und sich an einem Burger abarbeiten. Die Geschichten über die Strecke wurden sich dann noch bis in die frühen Morgenstunden erzählt. Neue und alte Freunde hatten viel Spaß und kurz bevor die Morgensonne den Platz erhellte fanden auch die letzten Zugflucht in ihrem Schlafsack.

Das Sonntagsfrühstück war wieder familiär und kleiner. Man verabredete sich zu dem nächsten Events und gemeinsamen Fahrten. Die ja mittlerweile nicht mehr so selten wie in den letzten zwei Jahren stattfanden. 

Da jetzt so langsam wieder mehr Events stattfinden, trifft man sich auch wieder häufiger und fährt gemeinsam.

Für die nächsten Events des Smugglers Path bin ich auf jeden Fall wieder angemeldet.