Gravelnews

Nachhaltige Berichterstattung vom Gravelfondo

Mit einem Auto zu einem Radevent anzureisen um dort mit dem Rad eine Ausfahrt zu geniessen und davon zu berichten hört sich irgendwie schräg an. Da ich auf ein eigenes Auto verzichte und den größten Teil meiner Mobilität in den letzten Jahren auf dem Fahrrad abbilde, ist es für mich selbstverständlich das ich versuche zu den Events von denen ich berichte auch stilgerecht anzureisen. Mit dem Fahrrad. Egal ob Tagestour oder Bikepackingmodus und soweit es der Jahresurlaub den mir mein Arbeitgeber zugesteht auch zulässt.

So hatte ich es im Mai mit dem Smugglers’ Path in Belgien getan wo ich nebenbei noch die Birzman Bikepacking Serie getestet habe und so ist es auch für den Votec Gravelfondo im Pfälzer Wald für Ende August geplant. Apropos Planung…

Gute Planung ist die halbe Strecke

Für die Planung der Strecken zu den Events verwende ich als Planungs- und Navigationsapp komoot. google Maps kommt nebenher auch noch zum Einsatz um die Satellitenbilder für die geplanten Strecken zu verwenden. Nicht jede “Sehenswürdigkeit” ist immer auf den topographischen Karten zu erkennen. Dieses Duo ist für mich unschlagbar und nur noch durch den Einsatz von Openstreetmaps (OSM) zu toppen. Hier sind ein paar Details wie zum Beispiel Schutzhütten ganz gut auszumachen.

Anfahrt Votec Gravelfondo

Das Votec Gravelfondo findet Ende August im Pfälzer Wald statt und da es nicht allzu weit entfernt ist, plane ich auch hier die Anreise mit dem Gravelbike. Ich erwarte viele Sehenswürdigkeiten. Immerhin ist das wunderschöne Rheintal auf dem Weg und die Nahe birgt ja auch die eine oder andere landschaftliche Schönheit.

Mein Plan beginnt in Bonn und es geht den Rhein hinauf. Vorbei am Siebengebirge, Koblenz, St.Goar und Boppard. Meine erste Pause ist geplant für Boppard oder St.Goar bevor es weitergeht nach Bingen um an der Nahe abzubiegen. Die Nahe verfolge ich bis Bad Kreuznach wo ich mein Zelt aufschlagen werde und ungefähr 180 Kilometer auf der Uhr haben werde. Ausgesucht habe ich mir den Campingplatz Nahe-Alsenz-Eck. Ganz gute Bewertungen und die schöne Lage machen mich Neugierig.

Die Weiterfahrt wird mich die Alsenz (Nebenfluss der Nahe) weiter in Richtung Kaiserslautern bringen. Vorbei an den Army Kasernen nachdem ich in Winnweiler die Alsenz hinter mir gelassen habe. Zum Schluss geht es ein paar Höhenmeter hinauf nach Annweiler in das Forsthaus “Schwarzer Fuchs”.

Bevor es also auf dem Event am Samstag auf die Gravelstrecke geht, habe ich dann eine Anfahrt von 230km mit 1540 Höhenmetern hinter mir mit jede Menge netten Aussichten und Quality Time.

Sonntag geht es dann im gleichen Modus wieder zurück und ich plane bis Koblenz. Wenn mich die Beine nicht mehr so weiter tragen wie gedacht, habe ich die Möglichkeit von dort aus co2 neutral mit der Bahn bis nach Hause zu reisen. Denn am Montag möchte ich ja nicht zu spät im Büro erscheinen…

P.S.: Wer möchte, kann sich mir gerne anschließen….ich bin Genussfahrer und bekennender Slowrider 😉

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