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fidlock twist bottle 590

fidlock twist bottle 590

Ein bereits gutes System noch zu verbessern, das verspricht fidlock mit der neuen twist bottle 590. Bei mir sind bereits seit Jahren die „alten“ 600er twist Lock bottle im Einsatz. Am Mountainbike und dem Gravelbike. Bisher haben die Flaschen immer gehalten und ich bin sehr glücklich mit dem fidlock System. Jahrelange Staub- und Dreckpassagen, isotonische Getränke, Sonne, Kälte und viele Spülgänge in der Spülmaschine haben ihnen nichts anhaben können. Unverwüstlich kann ich da nur sagen.


Die fidlock twist bottle 590 wurde mir kostenlos zum Test bereitgestellt. ich schreibe hier über meine ganz eigenen Erfahrungen mit den Produkt. Der Text wurde nicht vorgegeben oder vom Hersteller geprüft.


Wie kann fidlock das ganze jetzt noch toppen? Ganz einfach. Bewährtes nicht weglassen sondern optimieren und ausgiebig testen. Heraus kommt eine bessere Haptik der Flasche, ein Staubschutz und besseres Mundstück und dem Stand der Technik angepasste Verwendung von Materialien.


Bewährtes

Das fidlock System besteht nicht nur aus einer Flasche und einer Halterung. Als System kann man es so bezeichnen weil fidlock ein umfassendes Befestigungssystem geschaffen hat. Uni Connector und texBase zum Beispiel. Als Basis dienen immer die Magnethalterungen aus dem Hause fidlock. Das Fidlock-Prinzip verbindet die Vorteile von Magnetverschluss und mechanischem Rasterverschluss. Im Grunde hat wohl jeder im Laufe seines Radfahrerlebens schon einmal Produkte von fidlock genutzt. Sei es als Taschenverschluss oder Befestigung von Bikepackingzubehör. Fidlock kommt sehr universell zum Einsatz.


Angefasst

Die Flasche fühlt sich im Vergleich zum Vorgänger vom Material her besser an und sie lässt sich auch besser drücken. Hierzu werden offensichtlich andere Materialien verwendet als bisher. Die Flaschen sind jetzt BPA frei und somit sorgt dies auch für ein besseres Gewissen.
Der Deckel lässt sich zwar am Anfang etwas hakelig öffnen um an das Mundstück zu kommen. Aber mit etwas Übung kommt man relativ schnell über einen sauberen und nicht dreckverkrusteten Mundstück an das Getränk.

Die Bike Base wird an die vorhandenen Befestigungen Rahmen befestigt und sorgt für einen cleanen Rahmen wenn keine Flaschen benutzt werden. Die Style Poizei wird es freuen, Sollte man mal Bikepacking Taschen am Rahmen befestigen wollen, können die Halterungen sogar dran bleiben. Sie tragen nur mimimal auf.


Benutzt

Ein sattes KLACK signalisiert akustisch den festen Sitz der Flasche beim ansetzen an die Bike Base. Auch hier ist etwas Umgewöhnung erforderlich. Wo man früher blind die Flasche in die Halterung herein hat gleiten lassen, muss man jetzt den Punkt finden an dem die Flasche an die Halterung kommt. Aber auch das ist sehr schnell in das Muskelgedächtnis einprogrammiert und ich nutze seitdem die Halterung blind. Das entnehmen der Flasche aus der Halterung ist mindestens genau so einfach wie das befestigen. Ein leichter Dreh im Uhrzeigersinn und die Flasche ist gelöst.


Man könnte meinen die Flasche fällt ja dann bei jeder Bodenwelle herunter, so leicht wie sie sich lösen lässt. Bei weitem gefehlt. Mir ist „NOCH NIE“ eine Flasche aus der Halterung während der Fahrt gefallen. Und wer mich kennt, der weiß das ich die robuste Linie nie scheue und selbst am MTB hatte ich damit nie Probleme. Da wo die Flaschen bei langen Abfahrten mit Bodenwellen früher aus dem normalen Käfig gefallen sind, hält die fidlock bombenfest.



Fazit

Der Preis für das Einstiegsset ist mit 39,99€ UVP zwar höher als für die konventionellen Flaschen, aber dafür bekommt man halt nicht nur eine Flasche. Wer sich darauf einlässt kann das System sehr modular erweitern. Gerade beim Bikepacking möchte ich zum Beispiel nicht mehr auf die tex base Halterung verzichten mit dem ich die Flaschen an meiner Satteltasche befestige. Oder beim wandern an den Rucksack.

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